Winterferien in der Schweiz stehen für Erholung, Berge, Schnee und Bewegung. Ski fahren, Snowboarden oder Winterwandern gehören für viele Schweizerinnen und Schweizer einfach dazu. Doch gerade im Winter steigt das Unfallrisiko deutlich. Ein falscher Schwung, vereiste Pisten oder ein Zusammenstoss können schneller passieren, als man denkt. Viele merken erst im Ernstfall, dass sie nicht wissen, welche Kosten übernommen werden und wo finanzielle Lücken entstehen können.
Typische Sorgen im Ernstfall
Nach einem Unfall stellen sich viele dieselben Fragen. Wer bezahlt die Bergung mit dem Helikopter? Was kostet ein Notfalltransport ins Spital? Was passiert, wenn ich mehrere Wochen nicht arbeiten kann? Habe ich die gleiche Unfalldeckung mit einem Beschäftigungsgrad von 10% wie mit 100%? Genau hier zeigt sich, wie wichtig die richtige Absicherung für Winterferien ist.
Was bedeutet "Unfallversicherung"? Wir erklären es Ihnen ganz simpel.
Eine Unfallversicherung übernimmt Kosten, wenn Sie sich durch ein plötzliches Ereignis verletzen. In der Schweiz sind Angestellte in der Regel über den Arbeitgeber unfallversichert. Selbstständige, Teilzeitangestellte unter acht Stunden pro Woche oder Nichterwerbstätige müssen den Unfallschutz oft selbst regeln. Die Unfallversicherung zahlt unter anderem Arztkosten, Spitalaufenthalte, Rettungskosten und teilweise auch Lohnausfall.
Krankenversicherung und Winterferien
Die obligatorische Krankenversicherung in der Schweiz übernimmt medizinisch notwendige Behandlungen. Sie deckt jedoch nicht alle Kosten vollständig. Besonders bei Rettungen in unwegsamem Gelände oder bei Transporten kann es zu Einschränkungen kommen. Viele sind überrascht, dass nur ein Teil der Bergungskosten bezahlt wird und der Rest privat bleibt.
Ein häufiger Irrtum ist, dass Rettungskosten immer vollständig gedeckt sind. In der Grundversicherung werden diese oft nur bis zu einem gewissen Betrag übernommen. Eine zusätzliche Absicherung kann hier entscheidend sein, um hohe Eigenkosten zu vermeiden. Genau hier kommt die Zusatzversicherung ins Spiel.
Zusatzversicherungen erweitern den Schutz der Grundversicherung. Für Winterferien sind insbesondere Zusatzdeckungen für Rettung, Transport und Spitalwahl relevant. Sie helfen, finanzielle Lücken zu schliessen, ohne komplizierte Fachbegriffe verstehen zu müssen.
Rechenbeispiel zur Veranschaulichung
Eine Privatperson stürzt beim Skifahren im Wallis und erleidet einen Beinbruch. Die Helikopterbergung kostet rund 5’000 Franken, der Spitalaufenthalt weitere 12’000 Franken. Ohne ausreichende Unfallversicherung müssten diese Kosten ganz oder teilweise selbst getragen werden. Angenommen, eine Bergung kostet 8’000 Franken. Die Grundversicherung übernimmt 50 Prozent bis maximal 5’000 Franken. Es bleiben 3’000 Franken, die Sie selbst bezahlen müssten. Mit einer passenden Zusatzversicherung kann dieser Betrag vollständig gedeckt sein.
Vorsicht bei Winterferien im Ausland
Viele Schweizerinnen und Schweizer verbringen Winterferien im Ausland, etwa in Österreich, Frankreich oder Italien. Dort gelten andere Tarife und Regelungen. Ohne passende Absicherung können Notfallkosten schnell sehr hoch werden, besonders bei Rücktransporten in die Schweiz.
Fazit: Sicherheit schafft Ruhe
Winterferien sollen Freude bringen und keine finanziellen Sorgen. Wer seine Absicherung versteht und realistisch einschätzt, kann entspannter reisen. Gerade bei Ski, Snowboard und Winterreisen lohnt es sich, genauer hinzuschauen und typische Stolperfallen zu vermeiden.
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